Auch die italienischen Kommunen haben große Finanzprobleme
Senigallia ist eine Stadt mit rund 42.000 Einwohnern und zählt zu den größten Urlaubsdestinationen der Region neben Rimini, Riccione oder Ancona. Natürlich hat die Wirtschaftskrise auch die intalienischen Städte und Gemeinden nicht verschont. Enzo Monachesi, der Verantwortliche für den Tourismus in der Region, spricht von schweren Einbußen 2009. Rimini hatte mit über 20 Prozent Buchungsrückgang zu kämpfen. Die Stadt Senigallia konnt dank großer Investitionen in den Familienbereich den Abwärtstrend abfangen, und verzeichnete heuer erstmals wieder einen Zuwachs an Touristen und Urlaubsbuchungen.
"Bürgermeister Maurizia Mangialardi, der erst heuer zum Stadtoberhaupt gewählt wurde, spricht von den gleichen Problemen der italienischen Städte und Kommunen wie wir sie derzeit in Österreich kennen", so Dworak. Sinkende Steuereinnahmen und steigende Belastungen im Gesundheits- und Sozialbereichstellen stellen auch die Italiener vor fast unlösbaren Probleme. Für die Zukunft vereinbarten Präsident Bgm. Rupert Dworak und sein sozialdemokratischer Amtskollege Mangialardi einen intensiven Meinungsaustausch auf europäischer Ebene.
Foto: Präsident Bgm. Rupert Dworak und sein italiensicher Amtskollege Bgm. Maurizio Mangialardi
GVV-Präsident Rupert Dworak auf NÖ-Tour
Auf seiner Besuchstour durch Niederösterreich war GVV Präsident LAbg. Bgm. Rupert Dworak zu Gast in der Stadt St. Valentin bei Bürgermeisterin Mag. Kerstin Suchan. Ziel der Reise des GVV Präsidenten ist es, die SPÖ-Gemeindevertreter über die Herbstarbeit und die Landeskonferenz am 6. November zu informieren.
St. Valentin ist mit fast 10.000 Einwohnern eine Zuwanderungsgemeinde. In den letzten 5 Jahren konnte die Gemeinde fast 700 neue MitbürgerInnen gewinnen. Deshalb findet auch derzeit eine rege Bautätigkeit statt. Zwei neue Kindergärten mit je 5 Gruppen werden bereits im Herbst eröffnet, um allen zweieinhalbjährigen Kindern einen Kindergartenplatz garantieren zu können. Bürgermeisterin Mag. Suchan: „St. Valentin ist aber auch ein wichtiger Betriebsstandort der Region, der mit Firmen wie Engel (700 MitarbeiterInnen), CNH (400 MitarbeiterInnen) oder Magna (400 MitarbeiterInnen) große und weltweit erfolgreiche Unternehmen angesiedelt hat. Diese erfolgreiche Arbeit hat sich auch beim der Gemeinderatswahl 2010 im Ergebnis niedergeschlagen. Bürgermeisterin Mag. Kerstin Suchan und ihr SPÖ-Team erreichten 61,75 % der Wählerstimmen und 21 der 33 Gemeinderatsmandate, und somit zwei Mandate mehr als bei der GRW 2005!
GVV-Präsident Rupert Dworak war von der erfolgreichen Arbeit der St. Valentiner SozialdemokratInnen begeistert: „St. Valentin ist in Niederösterreichs eine Vorzeigegemeinde mit höchster Lebensqualität für die GemeindebürgerInnen. Ich bin überzeugt, dass Bürgermeisterin Mag. Suchan auch das Problem der Umfahrung ihrer Heimatstadt der Landesstraße von Enns nach Steyr lösen wird“, und fordert tatkräftige Unterstützung des Landes.